Kräutermix
Teekräuter
Teekanne

Tee oder anders ausgedrückt, Aufgüsse sind wohl mit die ältesten sowie auch einfachsten Formen, Pflanzen medizinisch zu nutzen oder auch nur als wohlschmeckendes Getränk zu sich zu nehmen.
Sie können aus Mischungen verschiedener Pflanzen oder aus einzelnen zubereitet werden. Ob kalt oder heiß zu sich genommen, entscheidet allein die Art der Anwendung bzw. Verwendung. Die Verwendung von frischen oder getrockneten Pflanzen ist bis auf ein paar Ausnahmen irrelevant. Die Anwendung ist erdenklich einfach.

Grundsatz: 2 TL getrocknete Droge auf 250 ml kochendes Wasser, 5 -10 min ziehen lassen, abseihen - fertig!

Bündel
Sicherheitshinweise! Bevor Sie Tees gebrauchen, sollten Sie sich bewusst sein, dass es keine Anwendung ohne Nebenwirkungen gibt, wenn man bestimmte Regeln oder Hinweise ignoriert. Abgesehen davon, dass das Schlimmste ist, dass ein selbst hergestellter Tee keine Wirkung zeigt, sollten Sie noch folgende Hinweise beachten:

- Verwechslungen
(Herbstzeitlose vs. Bärlauch)

Vor der Nutzung von Pflanzen sollte man sich ganz sicher sein, dass Verwechslungen mit giftigen Vertretern ausgeschlossen sind. Dazu gehört nicht immer ein ungeheueres Fachwissen, doch sollte in diesem Zusammenhang erwähnt sein, dass es jedes Jahr zu Vergiftungen kommt, u.a. auch mit tödlichem Ausgang, die in der Regel auf schlechten Kenntnisstand der Betroffenen in Bezug auf die Kräuter zurück zu führen ist.


- Wechselwirkungen

... können mit anderen Medikamenten auftreten. Informieren Sie sich deshalb unbedingt bei Ihrem Arzt, Apotheker oder lesen Sie die Packungsbeilage Ihres Medikamentes!


- Schwangerschaft
(Wacholder, Schafgarbe)

Viele Wirkstoffe sind in der Schwangerschaft fruchtschädigend. Informieren Sie sich unbedingt vorher bei Ihrem Arzt!


- Allergien
(Beifuß, Wiesen-Bärenklau)

Bestimmte Stoffe können allergische Reaktionen der Haut (Kontaktdermatitis) oder andere Reaktionen wie Asthma bei Berührung oder beim Einatmen (Heuschnupfen) auslösen. Kontaktieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt!


- Dosierung

"..die Dosis macht es.."; sagte schon Paracelsus. Eine Unterdosierung ist in der Regel wirkungslos, dagegen kann eine Überdosierung unerwartete Nebenwirkungen (Übelkeit, Erbrechen oder Schwindelgefühl) mit sich bringen. Bei älteren Menschen sollte nur noch 3/4 der Erwachsenendosis genommen werden, da der Stoffwechsel grundsätzlich langsamer ist.


- Kinder und Säuglinge

Bei Säuglingen und Kindern ist besondere Vorsicht ratsam. Säuglinge unter 6 Monaten sollten keine selbst gebrauten Arzneien verabreicht werden. Bei Kinder gilt folgender Grundsatz:
--> 6 - 12 Monate: 1/10 der Erwachsenendosis
--> 1 - 6 Jahre: 1/3 der Erwachsenendosis
--> 7 - 12 Jahre: 1/2 der Erwachsenendosis


- Anwendungsdauer

Grundsätzlich gilt es eine Anwendungsdauer von 2 - 3 Wochen nicht zu überschreiten. Sollte bis dahin keine Besserung eintreten, ist ein Arzt aufzusuchen!


--> [Teetips]