Pastinak, Gewöhnlicher
Pastinaca sativa
Familie:
Doldengewächse
Volksname(n):
Dickmöhre, Hammelmöhre, Hirschfraß, Pastornak, Spindelwurz
Blütezeit(en):
Juni - August
Beschreibung:
Pastinak ist eine bis zu 1,5 m hoch wachsende, zweijährige Pflanze. Die Wurzel ist spindelförmig und weißlich. Der Stängel ist glänzend und kantig gefurcht. Die Blätter sind gelbgrün meist einfach gefiedert mit 3lappigen Endabschnitten. Im unteren Teil sind sie kurzgestielt. Die Blüten sind gelb und in Dolden angeordnet. Die Früchte sind eiförmig, breit-elliptisch und geflügelt. Die ganze Pflanze riecht sehr aromatisch.
Vorkommen:
Europa, Asien
Standort:
Wiesen, Wegränder, Böschungen, Unkrautfluren, auch kultiviert in Gärten, Schutthalden, Gräben
Verwendung:
Aus mittelalterlichen Kräuterbüchern ist bekannt, dass Pastinak schon in der Antike medizinisch genutzt wurde. Nach Dioskorides wirkt Pastinak bei Wassersucht, Leibschmerzen, Nieren-, Magen- und Leberbeschwerden.
Gebräuchlicher ist er jedoch in der Küche. Die Blätter, Wurzeln und Früchte geben als Gewürz oder Beigabe ein geschmackvolles Aroma für Gemüsegerichte und Suppen.
Gebräuchlicher ist er jedoch in der Küche. Die Blätter, Wurzeln und Früchte geben als Gewürz oder Beigabe ein geschmackvolles Aroma für Gemüsegerichte und Suppen.
Verwendete
Teile:
Teile:
Samen, Blätter, Stängel, Wurzel
Küche & Outdoor:
Samen frisch oder getrocknet als Gewürz; Blätter und Stängel für Suppen und Eintöpfe, Brotbelag, Bannockfüllung, Kräuterquarks und -käse; Wurzeln gekocht oder roh wie Mohrrübe verwendet
Anwendung:
Gewürz, Gemüse, Salat, Tee
Sammelzeit:
Mai - September
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Fettes Öl, Stärke
Wirkung:
Der Saft kann bei manchen Menschen lokale Hautreizungen hervorrufen.
Geschichte /
Anmerkung:
Anmerkung:
Pastinak ist, was die Nutzung betrifft, der Vorläufer der Mohrrübe. Im Altertum wurde die Pflanze angebaut und galt als normales Gemüse der Bauern. Sie wurde durch die Mohrrübe verdrängt.
Verwechslung:
Liebstöckel, Gefleckter Schierling, Engelwurz
