Meerrettich
Armoracia rusticana
Familie:
Kreuzblütengewächse
Volksname(n):
Bauernsenf, Fleischkraut, Kren, Krien, Pfefferwurzel, Waldrettich
Blütezeit(en):
Mai - Juli
Beschreibung:
Der Meerrettich ist eine bis zu 1,5 m hoch wachsende Pflanze mit einer tief wachsenden Pfahlwurzel. Die Grundblätter sind ei-länglich, sehr markant, gezähnt und bis zu 1 m lang. Die unteren Stängelblätter sind fiederspaltig, die Oberen ungeteilt, gezähnt bis ganzrandig. Die Blütenwachsen in Trauben und sind weiß.
Vorkommen:
Europa
Standort:
ursprünglich aus SO-Europa, Wiesen, oft kultiviert, Schuttplätze, nährstoffreiche Böden
Verwendung:
Medizinisch wird Meerrettich als verdauungs- und appetitanregendes Mittel genutzt. Die Wurzel zerrieben wirkt oral eingenommen als harntreibend und antibiotisch und kann gut bei Erkältung und Grippe eingesetzt werden. Die Flavonoide wirken antioxidativ. Äußerlich als Umschlag wirkt es gegen Frostbeulen.
In der Küche findet der Meerrettich sein Einsatz als Gewürz und Gemüse.
In der Küche findet der Meerrettich sein Einsatz als Gewürz und Gemüse.
Verwendete
Teile:
Teile:
Wurzeln, Blätter
Küche & Outdoor:
gerieben als Würze für Suppe, Quark und Fisch; Blätter kleingehackt als Würze
Anwendung:
Gewürz, Gemüse, Umschlag,
Sammelzeit:
September - Dezember
März - Mai
März - Mai
Inhaltsstoffe:
Senfölglycoside (Glucosinolat), Allysenföl, Phenylethylsenföl, Flavonoide, viel Vitamin C (Wurzel), Harz, Asparagin
Geschichte /
Anmerkung:
Anmerkung:
zur Herbstzeit ziehen in Franken die Kren-Weiber aus, um den Meerrettich zu verkaufen. Fränkisches Gericht: Gekochtes Rindfleisch mit Meerrettichsoße.
