Löwenzahn, Gemeiner
Taraxacum officinalis
Familie:
Korbblütengewächse
Volksname(n):
Butterblume, Pusteblume, Kuhblume, Pfaffenröhrlein, Mönchkopf, Milchstock, Pissblume, Lichterblume, Hundslattich, Seichblume, Kettenblume
Blütezeit(en):
März - Oktober
Beschreibung:
Der Wiesen-Löwenzahn ist eine bis 40 cm hoch wachsende, mehrjährige Pflanze. Die Pfahlwurzel kann bis zu 30 cm lang werden. Die Blätter sind rosettenartig angeordnet, lanzettlich, einnervig und tief eingeschnitten oder auch gespalten. Die Blüten sitzen endständig an einem hohlen Stiel. Sie sind gelb und linealich zurückgeschlagen. Die reifen Früchte hängen an einem fallschirmartigen Gebilde und sorgen im Zusammenwirken mit dem Wind für die Vermehrung.
Vorkommen:
weltweit
Standort:
Wiesen, Rasen, Schutt, Äcker, Wegränder, Unkrautflure, Ebene und Gebirge bis 2600 m
Verwendung:
Medizinisch wird der Löwenzahn bei Nierenleiden als harntreibendes aber auch als blutdrucksenkendes Mittel verwendet. Durch die vermehrte Ausscheidung von Urin wirkt es "entgiftend" für Gallenblase und Nieren. Wurzeltinkturen wirken positiv bei Ekzemen, Akne und Schuppenflechte. Löwenzahn hat eine positive Beeinflussung bei Krankheitsverläufen mit Gallensteine. Zwar kann kommt es bei Anwendung von Löwenzahn nicht zur Rückbildung von Gallensteinen, jedoch vermag er eine Stagnierung der Gallensteinbildung erzwingen und bei Gallensteinkoliken eine Beruhigung.
In der Küche ist der Löwenzahn fast ein Alleskönner.
In der Küche ist der Löwenzahn fast ein Alleskönner.
Verwendete
Teile:
Teile:
Blätter, Wurzel
Küche & Outdoor:
Blätter für Salate, Spinatersatz, allerlei Gemüsegerichte, feingehackt als Brotbelag, Kräuterbutter, Kräuterkartoffeln oder Eierspeisen; Blüten (ohne Kelch) als Gelee oder Tee, für Salate; Wurzeln zur Teeherstellung oder Kaffeeersatz (zusammen mit Wegwarte und Gerste)
Anwendung:
Salate, Gemüse, Gelee, Kaffeeersatz, Tee, Tinktur
Sammelzeit:
März - November
Inhaltsstoffe:
Inulin, Flavonoide, Vitamine A, B, C und D; Triterpene, Sterole, Gerbstoff, ätherisches Öl, Cholin, Cumarin, Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Mangan, Natrium und Schwefel; Kieselsäure, Taraxin, Phenolcarbonsäure
Geschichte /
Anmerkung:
Anmerkung:
Der Name Löwenzahn kommt von den tief ausgesägten Zähnen der Blätter.
Verwechslung:
mit vielen anderen Löwenzahnarten; Löwenzahnblätter sind nicht behaart!
