Gänse-Fingerkraut
Potentilla anserina
Familie:
Schmetterlingsblütengewächse
Volksname(n):
Anserine, Gänserich, Krampfkraut, Martinshand, Stierlichrut, Säukraut, Silberchrut
Blütezeit(en):
Mai - September
Beschreibung:
Das Gänsefingerkraut entwickelt sich aus einem ausdauernden Wurzelstock. Anfangs als Blattrosette, entwachsen ihr die bewurzelten Ausläufer, welche wiederum zahlreiche Blätter ausbilden. Die Blätter sind scharf gesägt, unpaarig gefiedert und oberseits kahl. Unterseitig besitzen sie eine silberweiße Behaarung. Die gelben Blüten wachsen meist aus den Blattachseln. Sie sitzen endständig auf langen rotbraunen Stielen.
Vorkommen:
Europa
Standort:
Tonböden, unbewachsene, verdichtete Böden, Wegränder, Gräben, Wiesen
Verwendete Teile:
Blätter, Kraut
Anwendung:
Das Gänsefingerkraut ist eine umstrittene Heilpflanze. Einige Literatur weist auf eine Anwendung hin, anderseits wird die Heilwirkung auch bestritten. Unumstritten ist der Gerbstoffgehalt dieser Pflanze, der eine Anwendung bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut, bei Durchfallerkrankungen und Magen- und Darmbeschwerden rechtfertigt.
Sammelzeit:
Mai - August
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, krampflösende Stoffe
