Kräutermix
Scharbockskraut
Ranunculus ficaria
Familie:
Hahnenfußgewächse
Volksname(n):
Butterblume, Frühsalat, Gichtblatt
Blütezeit(en):
April - Mai
Beschreibung:
Das Scharbockskraut ist eine bis zu 15 cm hoch wachsende Staudenpflanze. Es gehört zu den meist beachteten Frühlingspflanzen. Stellenweise bildet es große, dichte Matten. Die Wurzel ist knollig-fleischig. Die Blätter sind herz- bis nierenförmig. Sie ähneln sehr den der Sumpfdotterblume. Oberseitig sind sie fettig glänzend, dunkelgrün und von dicken nervenähnlichen Adern durchzogen. Die Blüten sind goldgelb. Die Blütenblätter sind spitz zulaufend.
Vorkommen:
Europa, Asien
Standort:
Wiesen, Auen- und Laubmischwälder, Gärten, Rasen, Parkanlagen, Hecken
Verwendung:
Scharbockskraut wird in der Schulmedizin eigentlich gar nicht verwendet. Als Tee kann man es bei Hautunreinheiten trinken oder als Sitzbad hilft es gegen Hämorrhoiden.
Die eigentliche Nutzung dieser Frühjahrspflanze liegt im Küchenbereich. Die Blätter lassen sich zu Spinat verarbeiten oder als Gemüse zubereiten. Im getrockneten Zustand kann man es als Notration lagern. Scharbockskraut ist sehr scharf im Geschmack. Für Chilifreunde schmeckt dieses zerhackt wunderbar auf Butterbrot. Auch als Gewürz im Schmalz ist es sehr gut geeignet.
Verwendete
Teile:
Triebe, Blätter, Knospen
Küche & Outdoor:
zu Salate, Spinat, Kräuterquark und -käse; Knospen eingelegt als Kapernersatz; Blätter getrocknet als scharfes Würzmittel
Anwendung:
Salat, Spinat, Gemüse, Suppenzusatz, Gewürz, Tee
Sammelzeit:
März - Mai
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Ätherische Öle, Saponine, Vitamin C, Mineralien, Alkaloide (Anemonin) --> Gehalt steigt nach der Blüte an!
Wirkung:
Achtung! Auch wenn der Gehalt an Anemonin nicht sehr hoch ist, muss ich von einen Übergenuss abraten. Bei Erhitzung verliert sich der Stoff.
Verwechslung:
Sumpfdotterblume
Scharbockskraut
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