Lexikon
--> antikes und im Mittelalter beliebtes Heilverfahren der Volksheilkunde, bei dem den Erkrankten eine nicht unerhebliche Menge Blut entnommen wurde. Die Theorie dieser Heilwirkung baut auf der Viersaftenlehre auf: Gelbe Galle, schwarze Galle, Blut und Schleim. So sollte zum einem schlechtes Blut entfernt werden und zum anderen das Gleichgewicht der vier Bestandteile hergestellt werden.
Dem Aderlass viele Menschen im Mittelalter in der Zeit der Pestepidemien zum Opfer. So wurde durch die Blutentnahme das Infektionsrisiko drastisch erhöht, welches eine höhere Todeszahl zur Folge hatte. Heute ist der Aderlass keine alternative Heilmethode.
Dem Aderlass viele Menschen im Mittelalter in der Zeit der Pestepidemien zum Opfer. So wurde durch die Blutentnahme das Infektionsrisiko drastisch erhöht, welches eine höhere Todeszahl zur Folge hatte. Heute ist der Aderlass keine alternative Heilmethode.
--> zusammenziehen, meist blutungsstillend
--> sind leicht flüchtige, in Wasser jedoch kaum lösliche Stoffe. Fast immer, wenn eine Pflanze stark duftet (meist angenehm), ist der Grund der Gehalt an ätherischen Ölen. Ätherische Öldrogen sind die Pflanzen, die einen Gehalt von 0,1 - 10 % der Substanz aufweisen. Vertreter sind die Lippen-, Korb- und Doldenblütler. ÄÖ setzen sich aus verschiedenen Substanzen zusammen. Grundsätzlich wirken sie entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, durchblutungsfördernd, antibakteriell, stärkend bzw. erleichtern das Abhusten. Sie sind in kleinen "Ölbehältern" in der Pflanze verankert. Rosmarin, Lavendel, Thymian und Salbei sind die typischen Vertreter.
--> werden meistens mit Pflanzengiften (Heilgiften) in Verbindung gebracht, da sie auch stark wirkende Eigenschaften besitzen. Sie eignen sich grundsätzlich nicht für die Tee-Therapie, bzw. Hausgebrauch, werden aber industriell genutzt, um z.B. aus dem Eisenhut schmerzstillende Mittel zu produzieren. Bekannte Alkaloide sind das Atropin (Tollkirsche), Aroin (Aronstab), Morphin (Schlafmohn), Colchizin (Herbstzeitlose), Anemonin (Scharfer Hahnenfuß), Protoanemonin (Buschwindröschen), Aconitin (Blauer Eisenhut), Skopolamin (Bilsenkraut) oder Hyoscyamin (Engelstrompete), Pyrrolizidin (Wasserdost, Huflattich, Beinwell), Paridin (Einbeere).
--> ist ein hochwertiges, hautglättend wirkendes kosmetisches Präparat. Allantoin setzt sich aus Glyoxylsäure und Harnstoff zusammen und wird im kosmetischen Bereich bei empfindlicher, trockener und gereizter Haut eingesetzt. Es löst Wundsekrete auf, verflüssigt Eiter und regt zur Gewebeneubildung an. (Beinwell)
--> entsteht durch Alliinase aus Alliin. Es ist tränenreizend und besitzt einen starken Geruch bzw. Geschmack.
Es wird über den Atem und die Haut wieder ausgeschieden. Es wirkt im Magen antibakteriell. Es ist gut gegen Ateriosklerose.
Vom Knoblauch besonders bekannt, wird er durch Einwirkung von Fermenten gebildet und entwickelt bei Sauerstoffkontakt diesen unangenehmen, schwefligen Geruch, der von manchen als widerlich empfunden wird.
Vom Knoblauch besonders bekannt, wird er durch Einwirkung von Fermenten gebildet und entwickelt bei Sauerstoffkontakt diesen unangenehmen, schwefligen Geruch, der von manchen als widerlich empfunden wird.
--> sind stickstoffhaltige Ab- und Umbauprodukte von Aminosäuren. Sie können vor allem durch chemische Reaktionen, Einwirkungen von Enzymen und Mikroorganismen im Stoffwechsel vieler Pflanzen und Tiere, aber auch im menschlichen Körper entstehen. Biogene Amine können in vielen Lebensmitteln aus den dort vorkommenden Substanzen gebildet werden. Amine sind z.B. Histamin oder Tyamin. (Brennnessel)
--> ist ein selten vorkommendes Element, das auch gediegen gemeinsam mit Arsen als Allemontit vorkommt. Bekannt sind mehr als hundert Antimon-Mineralien.
--> sind mikroskopische kleine, meist einzellige Organismen, die keine echten Zellkern haben.
--> ist ein Stoff, der im Prostatagewebe entzündungshemmend, abschwellend und wachstumshemmend wirkt. (Brennnessel)
--> Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte;
--> Bundesgesundheitsamt.
--> oberflächlich betrachtet, stimulieren sie die Ausschüttung von Magensaft und regen den Appetit an. Sie haben eine harntreibende Wirkung und kommen bei Störungen der Darmflora zum Einsatz. Genauer betrachtet, gibt es drei Arten von Bitterstoffen, die aber nur durch das Vorhandensein anderer Stoffe ihre Wirkung intensiver erzielen.
Bitterstoffe sind:
Taraxin (Löwenzahn), Acorin (Kalmus), Amarogentin (Gelber Enzian), Anthrachinone (Adler- und Wurmfarn), Cynarin (Artischocke), Damianin (Damiana), Gentiopikrin (Gelber Enzian), Glechomin (Gundermann), Marrubiin (Andorn, Gundermann), Vellarin (Centalla), Asinthin (Wermut).
Bitterstoffe sind:
Taraxin (Löwenzahn), Acorin (Kalmus), Amarogentin (Gelber Enzian), Anthrachinone (Adler- und Wurmfarn), Cynarin (Artischocke), Damianin (Damiana), Gentiopikrin (Gelber Enzian), Glechomin (Gundermann), Marrubiin (Andorn, Gundermann), Vellarin (Centalla), Asinthin (Wermut).
--> mittelalterliches, medizinisches Schriftwerk von Hildegard von Bingen.
--> ein natürlich vorkommender, sekundärer Pflanzenstoff. Sekundär deshalb, weil es in der Pflanze teilweise glykosidisch gebunden und erst bei Verletzungen der Pflanze durch Abspaltung des Zuckers frei wird. Es wird in der Medizin als gerinnungshemmendes Arzneimittel eingesetzt. Es ist für den typischen Heugeruch beim Trocknen von Pflanzen, z.B. Gras, verantwortlich. Cumarin steht in Verdacht krebsfördernd zu sein. In größeren Mengen sollte man es nicht aufnehmen, da es dann gesundheitsschädlich ist.
--> wahrscheinlich sehr anerkannte und wichtige Persönlichkeit der Antike. Er war Grieche und Arzt. Verfasste unter anderem das 5-bändige Werk De materia medica. Es enthält über 800 Heilpflanzen mit detailierten Aussagen zu Wirkungsweise und Einsatzmöglichkeit. Lebte wahrscheinlich im 1. Jh nach der Zeitrechnung, da sich sein Lebenswerk auf 60 bis 78 zurück datieren lässt. Gilt als Wegbereiter der Pharmakologie.
--> beschreibt die genutzten Pflanzen oder -teile, welche für die Arzneimittelzubereitung genutzt werden, wie Blätter, Blüten, Wurzeln, Kraut usw..
--> European Scientific Cooperative on Phytotherapy; ist die Fortsetzung der --> Kommission E auf europäischer Ebene. Erstellte bisher aussagekräftigere und umfassndere Monografien als die Kommission E.
--> (Flavone) sind Pflanzenfarbstoffe, deren Wirkungen nicht eindeutig zuordbar sind. F. sind aber immer an der Gesamtwirkung einer Pflanze aktiv beteiligt. Sie helfen bei Krämpfen im Verdauungstrakt, wirken entzündungshemmend und durchblutungsfördernd. Vertreter sind Rosengewächse (Rutin).
--> siehe hier
--> beschreibt ein pilzabtötendes Mittel
... offene mediterrane Strauchheidenformation auf flachgründigem Boden, Degradationsstufe der Macchie
--> ist eine entzündliche Veränderung der Magenschleimhaut, die viele verschiedene Ursachen haben kann. Die Einteilung der Gastritis kann nach der Akutheit des Auftretens, nach der anatomischen Lokalisation oder der Ursache erfolgen.
--> sind "Eiweißbinder", die die Haut in feste unlösliche Stoffe überführen können. Durch diese Weise entziehen sie den Bakterien ihren Nährboden und erzielen dadurch ihre Heilwirkung.
--> besitzen eine sehr große Wirkungs- und Vorkommensvielfalt, dass eine Zusammenfassung kaum möglich ist. Glycoside werden in Verbindung mit Wasser in Aglykone aufgespalten, Zucker bzw. Nicht-Zucker. Dementsprechend ist ihre Wirkung unterschiedlich. Sie können herzstärkend, abführend oder auch schweißtreibend wirken. Dazu zählen: Aucubin - Gruppe der Iridoidglykoside (Augentrost, Wegerich), Digitalin (Fingerhut), Digitoxin (Fingerhut) oder auch Gitatoxin (Fingerhut).
--> Samuel Hahnemann (1755 - 1843) gilt als Begründer der "Homöopathie".
--> sind knotige Erweiterungen der Blutgefäße im Enddarm.
--> wer er wirklich war, ist nicht genau überliefert. Er gilt als Vater der Heilkunst, als genialer Arzt seiner Zeit, dem heute viele Werke, die hippokratische Schriften, zugeschrieben werden.
Legende oder Wahrheit? Er lebte um 460 v. Chr. auf der griechischen Ägäisinsel Kos. Sein erster Lehrer war angeblich sein Vater. Er durchwanderte als Arzt Griechenland und gewann erstaunliche Erfolge. Angeblich bannte er sogar die Pest.
Der Eid des Hippokrates gilt als erste grundlegende Form der ärztlichen Ethik. Er wird nicht in der alten Fassung geleistet. Es gibt inszwischen eine Modernere, die Genfer Deklaration des Weltärztebundes, verabschiedet 1948. (Letzte Änderung 1994)
Legende oder Wahrheit? Er lebte um 460 v. Chr. auf der griechischen Ägäisinsel Kos. Sein erster Lehrer war angeblich sein Vater. Er durchwanderte als Arzt Griechenland und gewann erstaunliche Erfolge. Angeblich bannte er sogar die Pest.
Der Eid des Hippokrates gilt als erste grundlegende Form der ärztlichen Ethik. Er wird nicht in der alten Fassung geleistet. Es gibt inszwischen eine Modernere, die Genfer Deklaration des Weltärztebundes, verabschiedet 1948. (Letzte Änderung 1994)
--> ist eine Reiz- und Regulationstherapie. Das Homöopaticum erzeugt selbst keine direkte Wirkung. Es wirkt indirekt über die Aktivierung der Regelkreise des Körpers. Anders als in der Schulmedizin betrachtet die Homöopathie nicht nur die körperlichen Beschwerden, sondern auch immer die geistige und seelische Verfassung des Menschen. So ist jede Erkrankung psychosomatisch (-> auf die Wechselwirkungen und Abhängigkeitsprozesse zwischen Seele und Körper bezogen). Es gibt z.B. gegen Schnupfen oder Gelenkschmerzen kein Allheilmittel, denn diese Heilkunde besagt, dass möglicher Weise ein seelischer oder geistiger Konflikt dahinter steht. Der Mensch wird als Individium angesehen, der als Ganzheit behandelt werden muss.
Diese Heilkunde ist und bleibt trotz ihrer Beliebtheit sehr umstritten. Die Therapieform "Ähnliches mit Ähnlichem" zu heilen ist wissenschaftlich nicht belegt, erreicht aber in Einzelfällen hohe Erfolge.
Diese Heilkunde ist und bleibt trotz ihrer Beliebtheit sehr umstritten. Die Therapieform "Ähnliches mit Ähnlichem" zu heilen ist wissenschaftlich nicht belegt, erreicht aber in Einzelfällen hohe Erfolge.
--> biochemischer Botenstoff. Sie werden in Drüsen gebildet und durch das Blut zu den Organen transportiert. So werden Informationen von einem zum anderen Organ übertragen. Im Gegensatz zur Übertragungsgeschwindigkeit der Nervenbahnen, können hier Sekunden bis Stunden vergehen.
--> Hypericumrot - ist ein in Johanniskrautarten vorkommender kirschroter Farbstoff (Flavon), dem eine bedeutende therapeutische Heilwirkung zugeschrieben wird. Es flourisziert in Lösungen auffallend hell und wirkt photosensibilisierend. Es wird in der Medizin bei Depressionen und Schmerzen angewendet.
--> bezeichnet das körpereigene Abwehrsystem. Es wehrt fremde Stoffe oder Organismen, wie Viren und Bakterien, ab.
--> Unter einer Insuffizienz versteht man die ungenügende Funktion eines Organes oder eines komplexen Organsystems.
Venöse Insuffizienz (Venenleiden) in den Beinen geht meistens mit Schmerzen daher. Auch Schweregefühl der Beine, Wadenkrämpfe, Juckreiz oder Schwellungen können die Symptome sein.
Venöse Insuffizienz (Venenleiden) in den Beinen geht meistens mit Schmerzen daher. Auch Schweregefühl der Beine, Wadenkrämpfe, Juckreiz oder Schwellungen können die Symptome sein.
--> ist ein unentbehrlicher Bestandteil der menschlichen Haut, des Bindegewebes und der Nägel. Sie werden von Pflanzen aufgenommen und in den Zellen abgelagert. Sie wirkt bei äußeren Spülungen und bei innerer Teeanwendung heilfördernd. Hohen Kieselsäuregehalt hat der Ackerschachtelhalm.
--> ist ein Intrument, um Flüssigkeit in den Mastdarm zu leiten. Es ist nicht mit einem Einlauf gleich zu setzen, da es sich hier nur um geringere Mengen handelt. Es dient dazu um z.B. den Stuhlgang anzuregen oder Entwurmungsmittel einzuführen.
griech.: Klysteer/Klysterion; Spüler/Reiniger
griech.: Klysteer/Klysterion; Spüler/Reiniger
--> Sebastian Kneipp (1821 - 1897), studierte die Kräuterbücher des Mittelalters und beschrieb in seinen Büchern über die Heilpflanzen und ihre Anwendung aus seiner eigenen Erfahrung. Dabei ließ er Übertreibungen und Magie weg. Er therapierte mit Kräutertees und Pflanzensäften. Bekannt wurde er durch seine Wassertherapien.
Siehe auch Künzle.
Siehe auch Künzle.
--> 1978 vom --> BGA gegründetes Expertengremium auf nationaler Ebene. Die durch die Komission E gesammelten wissenschaftlichen Daten über pflanzliche Wirkstoffe, stellte bis 1995 die Grundlage für die Zulassung von pflanzlichen Präparaten da. Mittlerweile sind für die Zulassung klinische Studien erforderlich.
--> Schweizer und Kräuterpfarrer (1857 - 1945). Bekannt durch sein Kräuterhandbuch "Chrut und Uchrut". Es erzielte über eine Million Auflagen. Sein Lebenslauf.
Ist eine meist farblose, kristalline, schwer flüchtige Verbindung ohne Geruch und auffallendem Geschmack. Sie beeinflusst die Vermehrung von Krebszellen und schützt vor Herzkreislauf-Erkrankungen
... Macchie; deutsch: Dickicht, Gebüsch. Es handelt sich hier um eine immergrüne Gebüschlandschaft der weltweit einzigartigen mediterranen Hartlaubvegetationszone. Klima und übermäßige Nutzung durch den Menschen, wie Abbrennen und Beweidung oder Blitzschlag führten zur Degradation. Normalerweise bestimmen hartlaubige Eichenwälder die Landschaft.
--> ist ein Hormon, welches in der Zirbeldrüse gebildet wird. Es ist ein kleines Organ im Epithalamus (Teil des Zwischenhirns). Das Melatonin wird hauptsächlich nachts gebildet. Besonders in den Wintermonaten kommt es durch die langen Dunkelphasen zur erhöhten Melatoninproduktion, was dazu führt, dass unser Schlaf-Wach-Rhythmus gestört wird. In Fällen kann es zu depressiven Zuständen führen.
Mengenelemente (Mineralien) sind körperwichtige Stoffe, deren Tagesbedarf für den Menschen über 100 mg liegt, z. B.: Natrium, Chlor, Kalium, Magnesium, Kalzium oder Phosphor. Siehe auch --> Spurenelemten.
Mineralien sind lebensnotwendige Substanzen, die für die Funktionen im Körper gebraucht werden. Sie werden in --> Spurenelemente und --> Mengenelemente unteschieden. Ein Mangel dieser Stoffe führt zu Stoffwechselstörungen, eine Überdosierung bestimmter Stoffe, wie die Schwermetalle Kupfer (Cu) oder Eisen (Fe), können zu Vergiftungen mit Folgeschäden führen.
--> wirken antimikrobell, unterdrücken Husten und Krämpfe; siehe auch Rundblättriger Sonnentau
--> Namensgebung. Um Pflanzen in aller Welt, trotz Sprachunterschiede, eindeutig zu benennen, gibt es die wissenschaftlichen Namen. Sie setzen sich immer aus 2 Wörtern zusammen, wobei der Erste die Gattung (groß geschrieben) und der Zweite (klein geschrieben) die Art beschreibt. Die Wörter stammen nicht wie angenommen nur aus dem Lateinischen, sondern prozentual mehr aus dem Griechischen.
--> auch officinell oder officinal. Pflanzen mit diesem Artenname werden schon seit ihrer Benennung als Heilpflanze verwendet. Der deutsche Begriff Offizin ist ein veralteter Ausdruck für Apotheke.
Pflanzen mit dem Artenname Offizinale deuten ebenfalls auf den Anbau und Gebrauch in der Klostermedizin hin.
Pflanzen mit dem Artenname Offizinale deuten ebenfalls auf den Anbau und Gebrauch in der Klostermedizin hin.
--> mittelalterliches, medizinisches Schriftwerk von Hildegard von Bingen.
--> raspeln, zerreiben
--> Wurzel oder Wurzelstock betreffend.
siehe Thiocyan
Salicylsäure ist eine aus dem Saft der Spierstaude (Echtes Mädesüß) gewonnene Verbindung. Aspirin ist vielleicht ein bekanntes Medikament oder auch die Acetylsalicylsäuretabletten. Salicylsäure wird auch Spirsäure genannt. Anwendung findet dieser Stoff als schmerzstillendes, entzündungshemmendes und antibakterielles Mittel.
lat.: sapo -> Seife. Saponine sind pflanzliche Glycoside, die einen haltbaren Schaum ergeben. Sie verflüssigen zähen Schleim, so dass diese bei bronchialen Erkältungen Anwendung finden. Eine zu hohe Aufnahme dieses Stoffes kann zur Magen- und Darmreizungen führen. Als pflanzliche Vertreter sind zu nennen: Ackerschachtelhalm, Einbeere oder Königskerze.
Schleim ist ein Stoff, der in Wasser anquellt und eine viskoseartige Flüssigkeit liefert. Die Wirkung wird dadurch erzielt, dass sich dieser Stoff über die Schleimhäute legt und so eine Reizminderung hervorruft. Sie vermindern zusätzlich die Geschmacksempfindung. Deswegen schmecken Himbeeren süßer als Johannisbeeren, obwohl sie mehr Fruchtsäure enthalten, aber haben dafür auch mehr Schleimstoffe. (Malve, Eibisch, Spitzwegerich)
--> mittelalterliche, aus dem chinesischen Raum stammende und bis heute beliebte Anwendung in der Volksheilkunde.
Dabei werden den Patienten mit heiße Luft gefüllte Glasballons auf die Haut gesetzt. Das Abkühlen bewirkt einen Unterdruck, bei dem die Saugwirkung eine durchblutungsfördernde Wirkung erzielt. Dieses ist unbedenklich und wird von den Patienten als wohltuend empfunden.
Dabei werden den Patienten mit heiße Luft gefüllte Glasballons auf die Haut gesetzt. Das Abkühlen bewirkt einen Unterdruck, bei dem die Saugwirkung eine durchblutungsfördernde Wirkung erzielt. Dieses ist unbedenklich und wird von den Patienten als wohltuend empfunden.
Septisch (v. griech.:
sepsis = Fäulnis)
siehe Mineralien. Spurenelemente sind Stoffe, die für die Funktionen des Körpers eine wichtige Rolle spielen. Der Tagesbedarf für den Menschen liegt dabei unter 100 mg. Dazu gehören z. B.: Aluminium, Schwefel, Natrium, Kupfer, Zink, Mangan, Eisen, Jod, Fluorid, Kupfer oder Selen
Freies Thiocyan (Rhodan), farblose Kristalle bildend, ist ein sehr unbeständiges Pseudohalogen. Es ist eine Verbindung des Cyanid, die in Industrieabwässern vorkommt und wegen des Cyanidgehaltes giftig ist.
Thiocyanate (Rhodanide) sind die Salze der Thiocyanwasserstoffsäure (Rhodanwasserstoffsäure), HSCN; sie entstehen durch Kochen von Cyanidlösungen mit Schwefel.
Thiocyanate (Rhodanide) sind die Salze der Thiocyanwasserstoffsäure (Rhodanwasserstoffsäure), HSCN; sie entstehen durch Kochen von Cyanidlösungen mit Schwefel.
--> stärkend
--> Toxine. Ist aus dem Griechischen und bedeutet "Gift". Toxine sind Stoffe, die dem Lebewesen Schaden zufügen können.
Bezeichnet die Nerven (Nervenbahnen), die unbewusst die Lebensfunktionen des Körpers ansteuern, z.B. Atmung, Verdauung, Durchblutung und Stoffwechsel. Siehe auch Zentrales Nervensystem.
--> Krankheitserreger, die auf Wirtszellen, wie pflanzliche oder menschliche, angewiesen sind. Sie haben keinen eigenen Energiehaushalt, bzw. Stoffwechsel. Rufen Krankheiten, wie Pest, Mumps, Schnupfen oder Masern, hervor.
Vitamine sind wichtige Bestandteile für das Funktionieren des menschlichen Stoffwechsels. Es gibt verschiedene Unterteilungen der Vitamine, die wiederum verschiedenen Wirkungen zugeordnet sind. Z.B. ist das Vitamin-C für den Schutz der Zellstruktur verantwortlich und das Vitamin-D für die Verknöcherung des Skelettes.
Die Volksheilkunde ist die im Volk betriebene Kunst der Heilkunde, die neben der Heilkunst der Ärzte, die Schulmedizin, Naturheilkunde oder Homöopathie, betrieben wird. Sie wird meist von Generation zu Generation weitergegeben wird und beruhen oft aus Beobachtungen der Tierwelt. (So fressen Schafe instinktiv Efeu bei Magenbeschwerden.)
Volksheilkunde bildet die Grundlage der Naturheilkunde.
Einiges, was die Volksheilkunde beschreibt, entbehrt jeder wissenschaftlicher Grundlage. Aberglaube und Wahrheit liegen hier eng zusammen. Vieles, was die Volksheilkunde bis gestern noch hoch angepriesen hat, kann morgen schon durch die neuesten Erkenntnissen widerlegt sein. Hinweise dazu findet man in der Literatur, welche Untersuchungen und Studien des BGA beschreibt.
Aderlass, Schröpfen oder Abführen sind alte Heilanwendungen der Volksheilkunde.
Volksheilkunde bildet die Grundlage der Naturheilkunde.
Einiges, was die Volksheilkunde beschreibt, entbehrt jeder wissenschaftlicher Grundlage. Aberglaube und Wahrheit liegen hier eng zusammen. Vieles, was die Volksheilkunde bis gestern noch hoch angepriesen hat, kann morgen schon durch die neuesten Erkenntnissen widerlegt sein. Hinweise dazu findet man in der Literatur, welche Untersuchungen und Studien des BGA beschreibt.
Aderlass, Schröpfen oder Abführen sind alte Heilanwendungen der Volksheilkunde.
Das ZNS ist für die Aufnahme, Weiterleitung und Verarbeitung der Reize aus der Umwelt und die damit verbundene Reaktion, verantwortlich. Es wird bewusst gesteuert. Siehe auch vegetatives Nervensystem.